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Sa, 4. Oktober 2008 Glen Velez & Lori Cotler meets special guest Paul Giger „Rhythm Voice Exotica“ Weitere Informationen:
Glen Velez
Perkussionist, Komponist und Lehrer, 4facher Grammy Award Winner "Googelt" man das Wort "Framedrums" (Rahmentrommeln), erscheint Glen Velez ganz oben auf der Liste. Der Name des New Yorker Musikers ist nicht nur gewissermaßen ein Synonym für diesen Suchbegriff, er ist darüber hinaus auch einer der einflußreichsten Perkussionisten und Weltmusik-Komponisten unserer Zeit.So ist der New Yorker Musiker hauptverantwortlich für die Beliebtheit der Rahmentrommeln in der ganzen Welt. Seine Auftritte regten im Jahre 1983 die Remo Drum Company an, eine Serie von Instrumenten zu entwerfen, die sich seitdem "Glen Velez Signature Series" nennen. Ebenso kam im Jahre 1999 die Cooperman Drum Company mit einer "Signature Serie Glen Velez Tambourine & Frame Drums" auf den Markt. Auch der bedeutende amerikanische Komponist moderner Musik des 20. Jahrhunderts, John Cage, erkannte Glens Meisterschaft und komponierte 1989 eigens für ihn das Stück "Composed Improvisation for One-sided Drum with or without Jingles." Obwohl Glen Velez sich stets auf die alten Trommeltraditionen des Mittleren Ostens, Südindiens und des Mittelmeerraumes bezieht, spielt er all seine Musik in seinem ureigenen Stil. Virtuos benutzt er seine unglaublich komplexe Hand- und Fingertechnik, so dass einer extrem einfachen Handtrommel eine Sinfonie von Klängen und Texturen entströmt. Glens Trommelsoli klingen oft fast übernatürlich, mit einer unvergleichlichen, seltenen technischen Präzision gespielt. Jedoch, jenseits aller spektakulären Wirkung einer fast übermenschlichen Technik steht eine tiefe, gefühlvolle Musik von so unmittelbarer Schönheit, daß man meint, ihrem Kern wohne lediglich ein universeller Rhythmus inne - der menschliche Herzschlag. Glen ist darüber hinaus Experte im zentralasiatischen Obertongesang: er setzt diese Gesangstechnik nicht nur auf seinen Konzerten zur Begleitung seiner Trommeln ein, sondern ermutigt und begeistert obendrein sein Publikum mit einer Art "Crashkurs", mit dem Ergebnis, dass sich schon so manches Auditorium voller Freude in einen interaktiven Obertonchor verwandelt hat. Er ist sowohl ein international anerkannter Solokünstler als auch wohlbekannt für fünfzehn Jahre Studio- und Konzertzusammenarbeit mit dem Komponisten Steve Reich und dem Paul Winter Consort. Um nur einige Namen der langen Liste von Künstlern zu nennen, mit denen Glen zusammengearbeitet hat: Tan Dun, Israel Philharmonia, Brooklyn Philharmonia, Opera Orchestra of New York, Suzanne Vega, Pat Metheny, Zakir Hussain, New York City Ballet, Stuttgart Ballet Orchestra, Orchestra of St. Luke's, Orpheus Chamber Ensemble. Seine eigenen Kompositionen wurden gespielt im National Public Radio's All Things Considered und John Schaefer's New Sounds. Er schrieb Auftragskompositionen für die Rockefeller Stiftung, die Jerome Foundation sowie für Reader's Digest. Glen schrieb Musik für Theater und Tanzperformances; Die Zahl seiner Plattenaufnahmen für ECM, CBS, RCA, GRP, Warner Brothers, Deutsche Gramophon, Geffen, Nonesuch, Capital und Sony geht in die Hunderte. Darüberhinaus existieren von Glen Velez zahlreiche Lehrvideos, insgesamt fünf Lehrbücher mit Anleitungen für Handtrommeln und Perkussion sowie über ein Dutzend CDs unter eigenem Namen für CMP, Music of the World, Sounds True, Interworld, Ellipsis Arts und DafTof Records. Glen leitet weltweit Workshops als Masterdrummer und Lehrer, des weiteren hat er zahlreiche Artikel veröffentlicht und Bücher zu seinem Thema mitherausgegeben. Er entwickelte seine eigene Lehrmethode namens “Handance”. Sie bezieht Stimm- und Körperübungen in den Prozeß des Lernen von Rahmentrommeltechnik ein und wird inzwischen von hunderten von Universitäten weltweit angewandt. Aktuell unterrichtet Glen an der Mannes School of Music und gibt eine Reihe von Master-classes in der "Julliard School" und der "Manhattan School of Music". Glen Velez tritt regelmäßig mit Coleman Barkes, weltbekannt für Interpretation und Übersetzung der Poesie von Rumi. Nicht zuletzt ist er aktiv mit seinem eigenen Glen Velez Ensemble, neben der Arbeit im Duo mit seiner Partnerin, der Sängerin Lori Cotler,. Gemeinsam mit Lori widmet er sich in den mit der er seit in den letzten Jahren immer stärker den heilenden und tiefen Aspekten der Musik. Stücke ihrer neuesten Veröffentlichung kam man an Februar 2007 in iTunes hören. www.glenvelez.com Glen lebt in New York. Er hat an Hunderten von Aufnahmen aller Musikrichtungen mitgewirkt und zahlreiche eigene CDs veröffentlicht. In den letzten Jahren widmete er sich gemeinsam mit seiner Partnerin Lori Cotler immer stärker den heilenden und tiefen Aspekten der Musik.
Lori Cotler
Vokalistin und Rhythmussängerin mit großer Anerkennung Lori Cotler zeigt durch ihre erstaunliche rhythmische Gewandtheit und ihre stilübergreifende musikalische Geschicklichkeit, dass sie zu einer eigenen Klasse gefunden hat innerhalb der zeitgenössischen Vokalisten. Dank der hochentwickelten seltenen rhythmischen Kunstform des südindischen Konnakol (Slangname: Indian Beatboxing), kann sie Dinge mit der menschlichen Stimme ausdrücken, stimmliche Manöver ausführen, die man in dieser rhythmischen Klarheit und Geschwindigkeit bisher nicht für möglich gehalten hat. Lori ist eine furchtlose Sängerin, die von einem Moment zum anderen von komplexen Synkopierungen in die zarte Weichheit der Gesänge der jüdischen Liturgien wechseln. Loris melodischer Gesang ist genauso gefangennehmend wie ihre rhythmische Stimme. Ihre wort-losen Gesänge (oft singt sie in ihrer eigenen Phantasiesprache) können klingen, als singe sie Folklore aus imaginären Ländern, obwohl siegleichzeitig auch irgendwie familiär klingen, ein progressiver Sound, der sie changieredn läßt zwischen dem Gesang der Nomaden, dem Scat des Jazz und der rhythmischen Stimme. Lori hat den Bachelor Degree of Music des Berklee College of Music und den Masters Degree in Musiktherapie der New York University. Sie präsentierte ihre einzigartigen Umgang mit der Stimme bereits an Universitäten wie der Julliard School, Mannes College of Music, Manhattan School of Music, Königliche Akademie in Stockholm und dem Berklee College of Music. Sie hatte Liveauftritte im Radio für das spanischen RNE 4 in Barcelona, für National Radio 3 in Rom und National Public Radio. Eine andere Facette ist Loris langfristiges Interesse an Psychologie und Psychologie der Musik. Nach ihrem Abschluß in Musiktherapie arbeitete sie als graduierte Musiktherapeutin im New Yorker Raum, u.a. in der Jugendlichen- und Erwachsenenpsychatrie mit Autisten, AIDS Kranken, Hirngeschädigten, lerngestörten und gefährdeten Teenagern. Von 2001 bis 2006 unterrichtete Lori Musiktherapie an der New School University, NYC. Lori ist auch aktiv im kommerziellen Musiksektor, macht Aufnahmen für Film und Fernsehen und ist Mitglied der Screen Actors Guild (SAG), ebenso wie der International Women in Jazz und der American Music Therapy Association. Sie arbeitet zur Zeit im Studio an Aufnahmen für eine neue CD in Zusammenarbeit mit Glen Velez und dem Grammy-nominierten Musikproduzenten und Oscar-Gewinner Leo Sidran. www.LoriCotler.com
Paul Giger ECM Violinist Als Violinist und Komponist hat sich der Schweizer Paul Giger mit Klangrecherchen wie etwa der Musik „Chartres“ international einen Namen gemacht. Er ist ein außergewöhnlicher Musiker, dessen brillante Technik und hohe Interpretationskunst nie im Dienste bloßen Virtuosentums steht. Seit 1983 freischaffend, arbeitete er zusammen mit dem Hilliard Ensemble, Jan Garbarek, Pierre Favre, Estonian Philharmonic Chamber Choir, um nur einige zu nennen. Beim renommierten Münchner Label ECM nahm Paul Giger fünf CDs auf: Chartres, Alpstein, Schattenwelt, Ignis, Vindonissa. Auch wirkte er mit beim vielfach ausgezeichneten, begeisternd inszenierten Musik-Dokumentarfilm ‚Heimatklänge’. Paul Giger arbeitet mit verblüffenden, ungewohnten Spielarten und Klängen erweitert er die Ausdrucksformen, lasst diese aber nicht zum Selbstzweck werden. Die Musik kennt nur eine Richtung – die nach innen. www.paul-giger.ch
Lori Cotler & Glen Velez -Festival of Drums, St. Gallen
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